Pfinztal

_pfinztalGesichts- und Gesichtslosen

Pfinztaler Skulpturenweg

2001 bis dato

 

 

Rostbraun ist mittlerweile ihre Haut geworden. Hüllenlos, als Aktfiguren ohne große Unterscheidung zwischen männlich und weiblich erkennbar, gewinnen sie Profil allenfalls in Auseinandersetzung mit dem Raum, der sie umgibt. Individualität ist nicht gefragt bei serieller maschineller Herstellung. Die sonder baren Stahlblechfiguren,in aufrechter, gebückter und eingefallener Haltung mit schlacksigen, perforierten Gliedmaßen, manchmal kopflos oder gestikulierend sind nicht als Wesen greifbar, sondern auf das Wesentliche reduziert. Obwohl fast substanzlos, rufen die figürlichen Hüllen Gefühlsregungen hervor. Auf rudimentäre Weise machen sie die ganze Bandbreite von der Leichtigkeit des Seins bis zur Tragik menschlicher Existenz deutlich. Eine Art von Biografie wird ihnen sowohl durch das Stahlblechmaterial auferlegt, das ihre Lebensdauer durch den Korrosionsprozeß begrenzt, wie durch den festgelegten Aufstellungsort... DEN GESAMTEN TEXT ALS PDF ANSEHEN

Reinhard Strüber, Kunstwissenschaftler (Stuttgart)

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Fotos: Uwe Sorger


 

"Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit"

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